Oranje Turnier am 20.09.2014

Trotz gesundheitlicher Beschwerden (Grippe, Diarrhoe, Verletzungen) und ohne Wechsler machte sich eine kleine aber feine Delegation der Headbangers (Keith, Martin, Udo, Max, Michi, Fabian) am Samstag Morgen auf, um die 7. Auflage des Oranje-Turniers zu bestreiten. Unser letztes Aufgebot ließ sich jedenfalls durch die erwähnten Umstände nicht die Stimmung verderben und ging sehr motiviert ans Werk. Aber der Reihe nach:

Das Auftaktspiel gegen starke Gastgeber war ein sehr schnelles, laufintensives Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Dank unseres hervorragenden Keepers Keith und fehlender eigener Treffsicherheit wurden die ersten 12 Turnierminuten torlos abgepfiffen, was aber durchaus als Achtungserfolg angesehen werden kann, immerhin spielte hier ein Team der 1. gegen eines der 3. Liga, außerdem war es der erste Punktgewinn der Headbangers gegen die Oranjes überhaupt.

Schon eine knappe halbe Stunde später ging es gegen ein weiteres Erstligateam, den HFC Graz 1999. In diesem Spiel ließ die erfahrene Headbangers Hintermannschaft kaum Chancen des Gegners zu und unsere beiden starken Offensivspieler Michi und Fabian geigten mit Unterstützung der beiden Flügelläufer zum ersten mal richtig auf und zeigten was sie balltechnisch so alles draufhaben. Auch wenn der Sieg noch höher ausfallen hätte können, war man mit dem 2:0-Endstand mehr als zufrieden, da mit einem Erfolg gegen eine zwei Klassen höher spielende Truppe nicht zu rechnen war.

Nach wiederum ca. 30 Minuten Pause stand das dritte Spiel an, diesmal gegen den AC Auenbrugger. Eine unschöne, weil zerfahrene und mitunter ruppige Parte endete mit einem weiteren torlosen Remis. Vielleicht stiegen die sommerlichen Temperaturen und der Ehrgeiz den beiden Teams etwas zu sehr zu Kopf, jedenfalls wurde mehr gekämpft und “g’motschgert“ als gekickt (v.a. der spätere Torschützenkönig des LKH-Teams erwies sich mangels Torerfolg als etwas unfairer Sportsmann, was aber auch seinen Mitspielern auf die Nerven ging) und so kam es abgesehen von Distanzschüssen zu keinen nennenswerten Torszenen auf beiden Seiten.

Danach ging es in der sengenden Mittagssonne gegen die Fortuna Graz, die zu diesem Zeitpunkt schon die Tabellenführung innehatte und auch am Ende des Tages das Turnier als Sieger verließ (noch dazu flawless, Gratulation dazu von unserer Seite!). Schwer gezeichnet von den bisherigen intensiven Spielen, ergab sich für den Drittplatzierten der 2. Liga (verstärkt von einigen Gastspielern, u.a. vom Club Graz 05 aus Liga I) trotzdem nur eine 100%ige Torchance, die schön herausgespielt war und auch eiskalt genutzt wurde. Aber auch dieses Tor (welches unser einziger Gegentreffer bleiben sollte) wäre von der bis dato fehlerfreien Abwehr (wobei hier zu erwähnen ist, dass das ganze Team sehr gut verteidigt hat) zu verhindern gewesen, hätte unser Mann links außen seinen Gegenspieler nicht vernachlässigt (der Geist war willig, das müde Fleisch konnte zu diesem Zeitpunkt aber nicht mehr den nötigen Sprint ansetzen).

Das nächste Match bestritten die Headbangers gegen die Legendären Parkkicker (um welchen Park es sich dabei handeln soll ist leider nicht überliefert), die vor Spielbeginn auch schon sehr müde wirkten, hatten sie doch auch keinen Wechsler mehr zur Verfügung. Da unsere Sechs dann doch einen Tick fitter war, ergaben sich für uns Räume und wir kamen durch schönes Kombinationsspiel zu einigen Torchancen (u.a. einem Lattenknaller aus kürzester Distanz von Libero Udo nach Traumsolo und -vorlage von Fabi), hatten das Spiel auch immer im Griff, hielten den Ball zumeist in den eigenen Reihen und konnten einen hochverdienten 1:0-Sieg einfahren. Das erlösende Tor erzielte Michi durch einen satten Flachschuß, den der gegnerische Torwart zwar berühren, aber nicht parieren konnte.

Motiviert durch die bisher erreichten 8 Punkte, stellten sich die Headbangers dem nächsten Gegner namens Celtic Graz (möglicherweise das neue Team aus Liga IV, nix Genaues weiß man nicht). Die in blauen (!) Dressen mit der Aufschrift “Patriots Graz” spielenden Gegner wurden im Laufe des Turniers schon von uns beobachtet und als defensiv sehr gut stehendes Team mit Abschlussschwäche eingestuft. Die Headbangers präsentierten sich diesbezüglich ebenbürtig und so war es keine große Überraschung, dass sich beide Teams abermals mit einem 0:0 begnügen mussten (auch dank einer weiteren Glanzparade unseres Goalies von der Grünen Insel, der kurz vor Schluss einen sogenannten Unhaltbaren parierte).

Nach der ersten längeren Pause von etwas mehr als einer Stunde, die von allen zur Nahrungsaufnahme, zum gemütlichen Plaudern und zum Regenerieren genutzt wurde, wuchsen Kraft und Motivation für das letzte Spiel dieses Tages, das wir unbedingt noch gewinnen wollten. Gesagt, getan: obwohl der Gegner zu einigen schönen Chancen kam, die teilweise erst in letzter Sekunde vereitelt werden konnten, ließen die Headbangers hinten nichts mehr anbrennen und durch zwei wunderschöne Einzelaktionen von Fabian (wofür es auch Szenenapplaus aller Anwesenden gab) konnten wir das Abschlussspiel gegen die Dubpartie (übrigens die einzige Partie mit eigenem Banner, dem Teamnamen entsprechend in grün-gelb-rot gehalten) mit 2:0 für uns entscheiden.

Mit 12 Punkten aus 7 Spielen und einem Torverhältnis von 5:1 belegte man punktegleich mit dem Veranstalter nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz den guten 4. Platz:

http://www.insideoranje.at/images/stories/allgemein_14/Oranje-Turnier-2014-Ergebnisse.jpg

Angesichts der Umstände (kein Wechsler, starke Konkurrenz, heisse Temperaturen, Spieler mit allerlei Wehwehchen plus während des Turniers durch Gegner und LSZ-Kunstrasen erlittenen Blessuren) ist Rang 4 für uns ein schöner Erfolg. Leider gab es bei diesem Turnier keine Trophäe für den besten Torwart, diese hätte unser Keith auf alle Fälle gewonnen. Sehr positiv war auch der Headbanger’s Teamgeist, jeder ging an seine Grenzen und rackerte was das Zeug hielt, das macht Mut für die anstehenden schweren Aufgaben in der HFL.

Herauszuheben wäre noch Max, der sich kurzfristig bereit erklärte, einzuspringen und seine Termine zu verschieben, ohne ihn hätten wir nicht einmal ein Team stellen könne. Auch dem Fabian sei gedankt, dass er (obwohl gesundheitlich angeschlagen aus dem Italienurlaub und vom Wiesenfest kommend) im Spiel nach vorne für die nötigen Akzente gesorgt hat, ganz großes Kino!

Nochmals vielen Dank an alle Beteiligten und eine Bitte an die übrigen Headbangers: falls ihr euch für ein Turnier anmeldet und es warum auch immer nicht schaffen solltet dort aufzukreuzen, dann gebt wenigstens Bescheid, selbiges gilt übrigens auch für den Stammtischcup!

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